Meine Bibliothek vergrößert sich unerwartet

1966 in Bielefeld hatte ich meine zweite von bisher zwölf Ausstellungen bei Nationalen Deutschen Meisterschaften. Ein Mann mittleren Alters schien ein besonderes Interesse an den ausgestellten Büchern - neben antiken Schlägern Mittelpunkt der Präsentation - zu haben.

Aus der Kreisliga in die zweite Bundesliga der Sammler

Nachdem ich aus Zagreb die Mütze mit den 130 Anstecknadeln mitgebracht hatte,begünstigte mich das Glück im selben Jahr so sehr, dass ich in die zweit höchste "Liga" der Sammler aufstieg; und das kam so: In den Jahren 1985 bis 2000 war ich Schulsportbeauftragter der Stadt Essen.

Die WM in Dortmund

1989 fand die WM in Dortmund statt. Ich hatte mich als Attachè beworben und bekam das palästinensische Team zugewiesen, was sich im Nachhinein als Glücksfall erweisen sollte. Im Vorfeld der WM hatte ich Briefe an alle ITTF-Mitglieder mit der Bitte verschickt, mir eine Anstecknadel, einen Wimpel oder ein anderes Zeichen des Verbandes zu schicken. Erstaunlicherweise schrieben mir 35 Länder zurück, mit dem Logo des Verbandes auf dem Briefumschlag.

Wie alles begann ....

1988 nahm ich zum zweiten Mal an einer Seniorenweltmeisterschaft teil, dieses Mal in Zagreb. Hatte ich mich in Rimini zwei Jahre zuvor noch geschämt, weil ich meinen Gegnern nicht, wie es üblich war, ein kleines Gastgeschenk überreichen konnte, so hatte ich mich für dieses Mal besser vorbereitet. 20 Anstecknadeln meiner Heimatstadt Essen (ein sehr schönes Wappen der Stadt) hatte ich auf einen ausrangierten Schläger mit Pannesamt gesteckt und gab nun jedem meiner Gegner im Einzel und Doppel eine dieser Nadeln.